• Home / Wie du bewusster lebst – vier Tipps für mehr Achtsamkeit und innere Reinigung

Wie du bewusster lebst – vier Tipps für mehr Achtsamkeit und innere Reinigung

Die letzten zwei Jahre haben so einige Hürden für uns bereitgehalten. Das abgeschirmte Leben hat uns vieles klarer sehen oder aus einem neuen Blickwinkel aus betrachten lassen. Vor allem die mentale Gesundheit wurde auf die Probe gestellt und der Blick für Negatives sowie Positives in unserem Leben geschärft. Zeit für einen Frühjahrsputz von Körper und Geist! Die folgenden vier Tipps sorgen für mehr Achtsamkeit und bringen frischen Wind in euren Alltag.

 

Äußere Reinigung bedeutet innere Reinigung

Beginnen wir mit dem Ort, an dem du dich vor allem in Pandemie-Zeiten wohl am häufigsten aufhältst – dein Zuhause. Dies sollte ein "sicherer Hafen" sein, in dem du dich wohlfühlen und die Seele baumeln lassen kannst. Das geht nur schlecht, wenn du zwischen unzählig unnützem Zeug sitzt, welches sich über die Jahre angesammelt hat. Ganz egal, ob Bilder, Vasen, Kleidung oder Kosmetikartikel – trennst du dich von Dingen, die du wirklich nicht mehr benötigst, wirst du dich befreiter fühlen. Sich von Gegenständen zu trennen, fällt häufig schwer – man könnte sie ja schließlich noch gebrauchen, stimmt’s? Doch glaube mir, wir brauchen von all diesen Dingen weniger als wir denken. „Ballast abwerfen“ tut dem Zuhause und deiner Psyche gut.

 

Entgiftung für den Geist

Wie oft denken wir bewusst darüber nach, was wir für uns selbst, unsere Gesundheit oder unseren Körper wollen? Selbst wenn wir das tun, kommt uns schnell der Alltag wieder in die Quere und unsere geplanten Ziele für die kommende Woche sind wieder dahin. Hier können Achtsamkeitsplaner helfen. Mit wenigen Minuten am Tag kann man sich für jede Woche Ziele setzen, jeden Tag reflektieren, was man für sich selbst getan hat und bewusst darüber nachdenken, wo man gerade steht und wie viel Achtsamkeit man wirklich lebt. Dem Alltag geschuldet, leben wir oft in den Tag hinein und ärgern uns am Ende der Woche wieder darüber, bspw. nicht zum Sport gegangen zu sein. Seine Gedanken zu sammeln, zu strukturieren und aufzuschreiben, kann helfen, bewusster zu leben und geerdeter zu sein.

 

Entgiftung für den Körper

Hierbei geht es nicht ums Abnehmen. Hier geht es darum, seinen Körper von Schad- und Giftstoffen zu befreien. Gerade ein anstrengender Alltag kann dazu führen, dass eine ausgewogene Ernährung auf der Strecke bleibt. Auch wenn man viel zu Hause ist, kann ein Mangel an Zeit dafür sorgen, dass wir uns nur schnell etwas zwischen die Kauleisten schieben oder sogar ganz das Essen vergessen. Vor allem in solchen Zeiten greift man dann häufig zu ungesunden, schnell zubereiteten Lebensmitteln. Alle paar Monate kann eine Entgiftungskur, beispielsweise eine Saftkur, sehr effektiv sein und dabei helfen, sich wieder auf das Wesentliche beim Essen zu konzentrieren. Somit kann man wieder mehr Achtsamkeit in sein Essverhalten integrieren, welches zu einer bewussteren Ernährung führen kann.

 

Digitale Entgiftung

„Digital Detox“ – diesen Begriff hast du höchstwahrscheinlich schon etliche Male gehört – und das zurecht. Vor allem die Corona-Krise hat diesen Begriff besonders populär gemacht. Die zusätzliche Zeit zu Hause durch Homeoffice, Quarantäne, Lockdown oder Social Distancing hat einen dazu verleitet, nur noch mehr auf sein Smartphone zu starren.

Doch auch ohne Pandemie mutieren wir manchmal zu kleinen „Smombies“ – eine Mischung zwischen Smartphone und Zombie. Im Schnitt verbringen wir drei Stunden täglich mit bzw. vor unseren mobilen Endgeräten – und das, ohne die Zeit vorm Laptop und dem Streamen von Serien einzuberechnen. Es ist also enorm wichtig, sich bewusst Zeit für Dinge zu nehmen, die nichts mit einem Smartphone zu tun haben. Spazieren gehen in der Natur, Freunde treffen oder ein Buch lesen – am besten ist, du machst dein Handy aus, legst es in einen anderen Raum oder stellst den Flugmodus ein. Sei für eine gewisse Zeit mal nicht erreichbar für andere und Social Media. Das wird sich positiv auf deine Innenwelt auswirken.

 

Vielleicht wäre ein Dopamin-Detox auch etwas für dich. Der Beitrag Dopamin-Detox: Was bringt das wirklich? verrät dir dazu das Wichtigste.

 

Aller Anfang ist schwer. Doch du musst selbstverständlich nicht jeden Punkt sofort umsetzen. Beginne mit einem der Punkte und arbeite dich langsam voran. Ein wenig Detox wird dir innerlich wie äußerlich guttun und sich positiv auf deinen Alltag und auf deine mentale sowie körperliche Gesundheit auswirken.

 

 


Bildquelle: https://www.shutterstock.com/de/g/tananyaa

 


Diesen Artikel teilen

Über den Author
User pic
Leah
Liebe Community, mein Name ist Leah und ich freue mich euch wissenswerte Beiträge zu aktuellen Themen zu liefern, die informieren und zum Nachdenken anregen.
Jetzt zum Newsletter anmelden

Weitere Artikel